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    <title>Stiftung F.C. Gundlach RSS Feed</title>
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    <description>Stiftung F.C. Gundlach RSS Feed</description>
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      <title>Bildermode - Modebilder<br>Deutsche Modefotografie von 1945 bis 1990</title>
      <description><![CDATA[ <p>Die Ausstellung ‚Bildermode – Modebilder’ ist nach einer langjährigen Tournee über fünf Kontinente und mehr als fünfzig Stationen in Lissabon vom 26.11.2011 - 22.01.2012 zum letzten Mal zu sehen.</p><p>Sie liefert einen facettenreichen Überblick über 50 Jahre Modefotografie in Deutschland und zeigt sehr viel mehr als nur Schnitt und Modetrend: Das Model, seine Posen und Gesten transportieren Informationen über den Zeitgeist ebenso wie die Mode, die Staffage und die Bildsprache der Fotografie , über gesellschaftliche Veränderungen, über moralische Codes und über Gefühle und Sehnsüchte der Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt.</p><p>Kurator F.C. Gundlach wählte für den "Spaziergang" durch fünf Jahrzehnte Modefotografie Werke von 39 Fotografen aus. Wo es möglich war, wurde eine thematisch geschlossene Sequenz von bis zu sechs Bildern zusammengestellt, die besonders typisch für die Arbeit des jeweiligen Fotografen ist. Die seit den 1960er Jahren zunehmende Internationalisierung der Modebilder wird in der Ausstellung ebenso dokumentiert wie die Abkehr von dem fotografischen Ideal, das in der Abbildung der Details der Creationen des Couturiers seine vornehmste Aufgabe sah. So gibt die Ausstellung Auskunft auf die Frage, ob sich trotz internationaler Vernetzung in unserem "Weltmediendorf" (Eco) ein deutscher Dialekt dieser Sprache ausmachen lässt.</p><p>Die Tourneeausstellung wurde vom ifa zur Verfügung gestellt.</p><p>Das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen.</p><p>In Kooperation mit der Câmara Municipal de Lisboa und der EXD'11/LISBOA.</p><p>Die Ausstellungseröffnung findet am 25.11.2011 um 19.00 Uhr in Anwesenheit des Kurators F.C. Gundlach statt.</p><p><strong>Galeria Torreão Nascente da Cordoaria Nacional</strong></p><p>Avenida da India | Rua Mécia Mouzinho de Albuquerque</p><p>Lissabon (Belém)</p><p>Tel +351 218824510</p><p>info@lissabon.goethe.org</p><p>Der Eintritt ist frei.</p> ]]></description>
      <link>http://fcgundlach.de/index.php?seid=75&amp;LANG=de</link>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:21:10 +0100</pubDate>
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      <title>MARTIN MUNKACSI - THINK WHILE YOU SHOOT<br>Ludwig Museum Budapest</title>
      <description><![CDATA[ <p>Am 6. Oktober 2010 eröffnet im Ludwig Museum Budapest die umfangreiche Retrospektive Martin Munkacsi - Think while you shoot. Als Eröffnungsausstellung des Hauses der Photographie in den Deichtorhallen von F.C. Gundlach 2005 kuratiert, hat die Schau bereits eine beeindruckende Reise hinter sich: auf Hamburg folgte der Martin-Gropius-Bau Berlin, das International Center for Photography New York, das Museum of Modern Art San Francisco und das Moscow House of Photography. Nun kehrt das Werk des ungarischen Fotografen erstmals in seine Heimatstadt zurück und damit an den Ort, wo die Karriere Martin Munkacsi begann.</p><p>„<em>Ich muss sagen: Es war diese Photographie, die für mich der Funke war, der das Feuerwerk abbrennen ließ. [...] Plötzlich begriff ich, dass es der Photographie möglich ist, die Ewigkeit zu erreichen – durch den Moment. Es ist die einzige Photographie, die mich beeinflusst hat. In diesem Bild ist eine solche Intensität, eine solche Lebensfreude, ein solches Wunder, dass ich noch heute von ihm fasziniert bin.</em>“</p><p>Bei dem Verfasser dieser Worte handelt sich um niemand geringeren als Henri Cartier-Bresson, den Doyen der Fotografie und Mitbegründer der Foto-Agentur Magnum. Wer die Fotografie kennt, die Cartier-Bresson hier vor Augen steht, wird ihm nur beipflichten können. Es handelt sich um die 1930 entstandene Aufnahme von drei Knaben, die ausgelassen und übermütig in die Brandung des Tanganyika-Sees laufen. Man möchte sagen: Eine perfekt komponierte Ode an die Lebensfreude.</p><p>Der Mann, dem Cartier-Bresson so überschwänglich seinen Respekt zollt, ist Martin Munkacsi (1896–1963). Auch er hat die Gipfel des Ruhms erklommen, doch sein Werk geriet durch unglückliche Umstände weitgehend in Vergessenheit. Martin Munkacsi zählt unbestritten zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Geboren in Ungarn hat er die Anfänge des modernen Fotojournalismus geprägt und das bis dahin statische Medium in Bewegung versetzt. Er verband journalistische Genauigkeit mit einem hohen ästhetischen Anspruch. Seine Modefotos waren bahnbrechend, als Reportage- und Sportfotograf bleibt er unerreicht. In dieser Ausstellung finden seine Fotografien in noch nie da gewesenem Umfang wieder zusammen. Zu sehen sind Bilder aus allen Schaffensphasen, darunter zahlreiche seit ihrem Erscheinen in Illustrierten nie wieder veröffentlichte Fotografien und Reportagen.</p><p>In Martin Munkacsis Werk spiegelt sich eine spannungsvolle, technik-versessene, glamouröse und widersprüchliche Epoche.</p><p>„Think while you shoot!“ – Für das Modemagazin <em>Harper’s Bazaar</em> fasste er 1935 mit diesen Worten sein fotografisches Credo zusammen. Die vier Wörter charakterisieren seine Arbeitsweise auf das Vortrefflichste: Spontan, ungezwungen, dynamisch wirken seine Aufnahmen. Sie sind Zeugnis einer Gabe, die Munkacsi wie wenige andere Fotografen auszeichnet: das intuitive Begreifen des Augenblicks. In Windeseile gelang es ihm, Bewegungen abzuschätzen, vorübergehende Arrangements zu erspüren, um im rechten Moment am rechten Ort zu sein und auf den Auslöser zu drücken. Sein Arbeitsstil war von hoher Effizienz. Anders als bei vielen anderen Fotografen existieren bei ihm vom gleichen Motiv nicht unzählige Varianten, sondern eine ungeheure Konzentration der Aufmerksamkeit gestattete es ihm, fast immer mit wenigen Belichtungen publikationsreif zu arbeiten.</p><p>Schon seine frühen Arbeiten für die ungarische Zeitung <em>Pesti Napló</em> lassen sein Gespür für Dynamik erkennen, auch wenn seine Handschrift noch einige Jahre braucht, um sich zu entwickeln. Bald wird dem jungen Mann Budapest zu eng und er verlässt Ungarn 1928 in Richtung Berlin, der quirligen europäischen Metropole, Inbegriff der „Roaring Twenties“. Der vor Selbstbewusstsein strotzende Munkacsi hat die Fortune des Autodidakten: Der Ullstein Verlag mit dem seinerzeit auflagenstärksten Bilderblatt der Welt, der <em>Berliner Illustrirten Zeitung</em>, macht ihn zu seinem Chef-Fotografen. Munkacsis Berliner Zeit (1928–1934), in der er auf hohem Niveau arbeiten und publizieren und so seine Kunstfertigkeit in allen Bereichen der Fotografie perfektionieren konnte, vom Sport über die Mode (er fotografiert auch für <em>Die Dame</em> und <em>Uhu</em>) und Ereignisse des Zeitgeschehens bis hin zu Alltagsszenen, hat ihn zu jener Meisterschaft reifen lassen, die es heute wieder zu entdecken gilt. Bereits 1929 wird Munkacsi in die erste Riege der bedeutendsten Fotografen der Zeit eingereiht: In dem im <em>Uhu</em> erschienenen Artikel „Eine neue Künstler-Gilde. Der Fotograf erobert Neuland“ werden auf acht Seiten neben Munkacsi die Kollegen E. O. Hoppé, Sasha Stone, James Abbe, Albert Renger-Patzsch, André Kertesz, Erich Salomon und László Moholy-Nagy mit jeweils einer beispielhaften Fotografie vorgestellt. Munkacsis „virtuose Begabung für überraschende und schwierige Momentaufnahmen“ wird hier besonders hervorgehoben.</p><p>Die internationale Strahlkraft der <em>Berliner Illustrirten Zeitung</em> war groß – und die ihres Star-Fotografen war es nicht minder. Edward Steichen, damals Chef-Fotograf der <em>Vogue</em>, wird auf ihn aufmerksam, und auch Carmel Snow, die Chefredakteurin von <em>Harper’s Bazaar</em>, die seit Anfang der dreißiger Jahre einen Relaunch dieses Magazins betrieb, fahndete ständig nach neuen Talenten. Als sie erfährt, dass sich Munkacsi im November 1933 im Auftrag der <em>Berliner Illustrirten Zeitung</em> für einige Tage in New York aufhält, bittet sie ihn sofort, eine bereits produzierte Modestrecke für <em>Harper’s Bazaar</em> neu aufzunehmen. Am Strand von Long Island fotografiert Munkacsi die Modelle in Badeanzügen laufend, rennend und springend. „This was never done before“, so Snow in ihren Erinnerungen. Diese Aufnahmen werden in der Dezember-Ausgabe veröffentlicht und schreiben Fotografiegeschichte. Carmel Snow bietet Munkacsi sofort an, fest für <em>Harper’s Bazaar</em> zu arbeiten, aber dieser entscheidet sich für die Rückkehr nach Deutschland, da er zu diesem Zeitpunkt noch glaubt, im Ullstein Verlag die bedeutenderen Publikationsmöglichkeiten zu haben.</p><p>1933 – Wendepunkt, Beginn des Untergangs. Das quirlig-avantgardistische Berlin regrediert unter den Nationalsozialisten zum Aufmarschplatz für SA und SS. Auch Munkacsi bekommt den sich verschärfenden Druck auf die Juden zu spüren, der Ullstein Verlag wird „arisiert“, der jüdische Chefredakteur Kurt Korff und der Verlagsdirektor Kurt Safranski werden entlassen. Im Mai 1934 verlässt auch Munkacsi wie viele Redakteure und Fotografen des Ullstein Verlags Deutschland, um sich in den USA eine neue Existenz aufzubauen. Dort wird er mit vielen Publikationen bei <em>Harper’s Bazaar</em>, <em>Life</em> und <em>Ladies’ Home Journal</em> den Zenit seines Ruhms erreichen. Aber auch aus großer Fallhöhe abstürzen.</p><p align="left"> </p><p align="left">Als Munkacsi 1963 starb, erinnerte Avedon sich daran, viele Jahre zuvor fasziniert einem Fotografen in der 59th Street in New York bei der Arbeit zugesehen zu haben. Es war, wie sich später herausstellte, Martin Munkacsi:</p><p>„<em>It was my first lesson in photography, and there were many lessons after, all learned from Munkacsi, though I never met him. He brought a taste for happiness and honesty and a love of women to what was, before him, a joyless, lying art. He was the first. He did it first, and today the world of what is called fashion is peopled with Munkacsi’s babies, his heirs.</em>“</p> ]]></description>
      <link>http://fcgundlach.de/index.php?seid=68&amp;LANG=de</link>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:22:04 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>FASHION, THE STORY OF A LIFETIME<br>Empty Quarter Gallery Dubai</title>
      <description><![CDATA[ <p>Vom 17. September bis zum 17. Oktober 2010 zeigt die Empty Quarter Galerie in Dubai die Ausstellung <strong>Fashion, the Story of a Lifetime</strong> mit Werken von Lillian Bassman, F.C. Gundlach, Albert Watson, William Klein, Melvin Sokolsky...</p><p>Zu sehen sind außerdem Haute Couture Abendkleider aus der Sammlung Parveen Shaath.</p> ]]></description>
      <link>http://fcgundlach.de/index.php?seid=67&amp;LANG=de</link>
      <pubDate>Fri, 17 Sep 2010 10:29:33 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Back to Kassel - Jupp Ernst, Günter Kupetz, Peter Raacke und F.C. Gundlach</title>
      <description><![CDATA[ <p>In seinem 175. Jubiläumsjahr gibt der Kasseler Kunstverein  vom 1. Mai - 27. Juni 2010 in der Ausstellungsreihe „BACK TO<br />KASSEL“  Einblicke in das Werk der drei herausragenden international<br />bekannten Designer Jupp Ernst, Günter Kupetz und Peter Raacke sowie des<br />Fotografen F. C. Gundlach.</p><p>Ihnen war die nordhessische Metropole für kurze oder längere Zeit Mittelpunkt ihres<br />Lernens, Wirkens und Lehrens. Neben einem Querschnitt durch das kreative<br />Schaffen werden bei dieser Ausstellung diejenigen Arbeiten in den Fokus gerückt,<br />die im engeren wie weiteren Kontext in der Zeit in Kassel entstanden sind. Im Kasseler Kunstverein stehen die von ihnen gestalteten<br />Gegenstände, ihre Entwürfe, ihre gebrauchsgrafischen Arbeiten, Produkte und<br />Fotografien im Zentrum. Es sind Arbeiten, die für ihre gestalterische Qualität,<br />Innovation und zeitlose Form Maßstäbe gesetzt und Design- und<br />Fotografiegeschichte geschrieben haben.</p><p>Jupp Ernst wurde 1954 als Direktor an die wieder eröffnete Werkkunstschule nach<br />Kassel berufen. Er gründete die Zeitschrift „form“ und richtete 1964 für die documenta III die Sonderschau „Industrial Design<br />und Graphik“ aus.  Ernst war einer der<br />renommiertesten Designer im Deutschland der Nachkriegszeit und einer der<br />typischen Vertreter der „Guten Form“. Er gestaltete das gesamte Erscheinungsbild der Firma Melitta, seine Entwürfe für Kaffee- und Teeservices stehen in ihrer Schlichtheit in Dekor<br />und Farbgestaltung synonymhaft für die Produktgestaltung der 1950er Jahre.</p><p>F. C. Gundlach hat als Fotograf über Jahrzehnte die Mode begleitet, sie<br />dokumentiert und inszeniert sowie durch seine Art der Darstellung und ihre<br />Verbreitung durch die Printmedien auch die Menschen selbst, ihre Wünsche und<br />Sehnsüchte und ihr Umfeld maßgeblich beeinflusst. Er hat schließlich selbst ein<br />Stück Designgeschichte geschrieben. Seine Arbeiten spiegeln den Wandel der<br />Mode von der Haute Couture bis zum Prêt-à-porter und zeigen den Wechsel von<br />Schönheitsidealen.<br />Perfektion im Handwerk, kreative Inszenierung und Wahl eines außergewöhnlichen<br />Ambientes zeichnen die Fotografien von Gundlach aus. Sie sind auf das<br />Notwendigste reduziert und grafisch klar strukturiert, zeigen trotz ihrer kühlen<br />Strenge oft eine emotional sinnliche Komponente.<br />Kassel als Stadt der Kinos und des Films in den 1950er Jahren zollt der Kasseler<br />Kunstverein Anerkennung durch eine Auswahl von Portraits damaliger Stars und<br />Sternchen.</p><p>Günter Kupetz’ Werk steht stellvertretend für den Beginn des Industriedesigns in<br />Deutschland. Mit Berufskollegen wie Peter Raacke gründete er den „Verband<br />Deutscher Industrie Designer“.<br />Seine vielfältigen Entwürfe für Cromargan-Teile haben das einzigartige<br />Erscheinungsbild der Firma WMF in den1960er Jahren maßgeblich geprägt und sind bis heute Teil<br />der Tischkultur geblieben. Als innovativ und visionär sind<br />die Entwürfe für Telefongeräte der Firma Telefunken zu bezeichnen. Ganz<br />eindeutig ist sein Name mit der sogenannten „Perlenflasche“ verbunden.<br />Ausgezeichnet mit dem Bundespreis „Gute Form“ wird sie seit 40 Jahren<br />unverändert von der Genossenschaft Deutscher Brunnen hergestellt und<br />vertrieben. Als das meist produzierteste Designobjekt der Welt ist ihre Popularität<br />konkurrenzlos</p><p>Mit dem Namen Peter Raacke verbindet man das zum Designklassiker gewordene<br />Besteck „mono-a“, das er 1959 in seiner Kasseler Zeit entwickelte und von der<br />Firma Hessische Metallwerke Gebr. Seibel in Ziegenhain auf den Markt gebracht<br />wurde. Es ist der konsequente Gegenentwurf zur Formensprache der 1950er Jahre<br />mit seinen Nierentischen und Tütenlampen: sachlich, reduzierte Form, konsequent<br />funktional. Immer wieder wurde das Besteck von Raacke analog zum<br />Zeitgeschmack variiert oder ergänzt: „mono-clip“, „mono-e“ und „mono-ring“.<br />Bis heute hat es an Modernität, Aktualität und Zeitlosigkeit nichts verloren. Den Puls<br />der1960er Jahre trafen und prägten seine Möbel aus Wellpappe: Möbel für junge<br />Leute in der Ära des Aufbruchs und der Mobilität, preiswert, minimalistisch in der<br />Form, objekthaft und bereits dem Recyclinggedanken verhaftet und ökologisch<br />visionär – Möbel für progressive Intellektuelle und Studenten. Wie auch der<br />sogenannte „Revoluzzerkoffer“, ursprünglich konzipiert als kostengünstig zu<br />produzierender Kunststoffbehälter für Werkzeug, avanciert er Mitte der 1970er<br />Jahre zum Kultkoffer für Designer und andere Kreative, Understatement<br />signalisierend im Gegensatz zum repräsentativen Managerkoffer.<br />Weitere Informationen und Bildmaterialien stellen wir Ihnen auf Anfrage<br />gerne zur Verfügung.</p><p>Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr<br />Eintrittspreise: 3 Euro/1, 50 Euro, mittwochs freier Eintritt<br />Kombikarte Kunstverein/Kunsthalle Fridericianum: 6 Euro/4 Euro<br />Führungen: Kostenlose, öffentliche Führungen durch die Ausstellung<br />„BACK TO KASSEL“ finden am Sonntag, 30.05. und Sonntag, 27.06.2010,<br />um jeweils 16.30 Uhr statt.</p> ]]></description>
      <link>http://fcgundlach.de/index.php?seid=66&amp;LANG=de</link>
      <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:25:53 +0200</pubDate>
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      <title>F.C. Gundlach. Das fotografische Werk</title>
      <description><![CDATA[ <p>Seit 20. November 2009 präsentiert der Berliner Martin-Gropius-Bau mit der Ausstellung  „F.C. Gundlach. Das fotografische Werk“ die Retrospektive des fotografischen Lebenswerkes eines der bedeutendsten Modefotografen, der über vier Jahrzehnte für die wichtigsten Magazine und Publikationen in Deutschland arbeitete.</p><p>F.C. Gundlach vermochte wie kein anderer Modefotograf den Zeitgeist einzufangen und ihn als Indikator für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Neben vielen bekannten Bildern zeigt die bisher umfangreichste Präsentation mit rund 350 Exponaten auch viele unbekannte Facetten des Werkes von F.C. Gundlach.</p><p>Bereits als Zehnjähriger hatte Gundlach (geboren 1926 in Heinebach/Hessen) seine Affinität zur und Passion für die Fotografie entdeckt. Eine eigene Dunkelkammer und Agfa Box folgten im Jahr 1938. Durch den Militärdienst sowie die Wirren des Zweiten Weltkriegs unterbrochen, nahm er erst ab 1947 die Beschäftigung mit dem Medium wieder auf und ließ sich bis 1949 zum Fotografen ausbilden.</p><p>Schnell entschied sich F.C. Gundlach für eine Spezialisierung auf Modefotografie und avancierte durch Arbeiten für Zeitschriften wie etwa <em>Film und Frau</em> oder <em>Brigitte</em> in kürzester Zeit zu einem der renommiertesten „Fashion Photographer“. Dabei war es nicht nur die Mode selbst, die er immer perfekt ins rechte Licht zu setzen vermochte, sondern auch die Posen und Gesten der Models in Kombination mit ausgefallenen Requisiten und mythischen Orten.</p><p>So führten ihn seine Modeproduktionen sowohl nach Paris und New York als auch nach</p><p>Ägypten und Marokko. Diese Fotografien - vielfach gedruckt - sind zu Schlüsselmotiven in seinem Werk geworden; einem Werk, dessen Modebilder den Geist der jeweiligen Zeit reflektierten und visualisierten und den von morgen antizipierten. Auf diese Art und Weise hat F.C. Gundlach über 40 Jahre selbst ein Stück Modegeschichte geschrieben.</p><p>Dieter Borsche, Ruth Leuwerik, Maria Schell, Jean-Luc Godard, Nadja Tiller, Romy Schneider, Horst Buchholz und viele andere: F.C. Gundlach fotografierte die führenden Darsteller und Regisseure des westdeutschen und des internationalen Films und war auf Filmbällen und Preisverleihungen präsent. Er fotografierte „Homestories“ und arbeitete für Verleihfirmen.</p><p>Neben den klassischen Modefotografien werden im Rahmen der großen Werkschau im Martin-Gropius-Bau auch diese Star-Porträts F.C. Gundlachs und einige seiner beeindruckenden Reise-Reportagen zu sehen sein, die ab den 1950er Jahren in Ländern wie Argentinien, Brasilien, Japan, Kambodscha und Thailand entstanden sind. Desweiteren wird F.C. Gundlachs Zeitschriftenarbeit, insbesondere für <em>Film und Frau </em>(1951-1966) und <em>Brigitte </em>(1963-1986), erstmals in diesem Umfang dargestellt. Seine Fotografien werden im Kontext einer reichhaltigen Auswahl von Doppelseiten und zahlreichen Titelblättern gezeigt.</p><p>Ein besonderer Fokus wird jedoch auf die Stadt Berlin selbst gelegt, denn mit der historischen Bedeutung Berlins als internationale Mode-Metropole war Berlin für F.C. Gundlach neben Paris der wichtigste Arbeitsort und diente als Motiv und Inspiration. Die Ausstellung nimmt diesen roten Faden in ihrer Bildführung auf und führt den Betrachter an die schönsten Orte der Stadt.</p><p>Die Kuratoren Klaus Honnef, Hans-Michael Koetzle, Sebastian Lux und Ulrich Rüter erlauben als Ergebnis mehrjähriger Recherchen einen neuen Blick auf das fotografische Œuvre F.C. Gundlachs: seine Wurzeln im Bildjournalismus, das Spezifische seiner Bild-Ästhetik, sein Denken in Serien und Sequenzen, seine narrativen Ansätze. Die Schau berührt gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen über mehrere Jahrzehnte hinweg.</p><p>In einem 40-minütigen, speziell für diese Ausstellung vom Filmemacher Reiner Holzemer produzierten Interview kommentiert F.C. Gundlach seine Arbeitsweise selbst.</p><p>„Mode ist immer ein Ausdruck von Zeitgeist, vielleicht sogar der beste Indikator“ (Zitat F.C. Gundlach), und ganz in diesem Sinne lädt diese Retrospektive den Besucher ein, die Entwicklung der Mode, ihrer Ästhetik als auch den ganz eigenen Blick dieses großen Fotografen durch die letzten 40 Jahre hindurch Revue passieren zu lassen.</p> ]]></description>
      <link>http://fcgundlach.de/index.php?seid=46&amp;LANG=de</link>
      <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 16:47:57 +0100</pubDate>
    </item>
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