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Haus der Photographie

Im Jahr 2003 wurde die südliche Deichtorhalle aufgrund eines Beschlusses der Hamburger Bürgerschaft umgewidmet und in ein Haus der Photographie umgewandelt.

 

Unter der Ägide des Gründungsdirektors F.C. Gundlach wurde die Halle speziell für fotografische Ausstellungen eingerichtet. Neben der Optimierung der Ausstellungs- und Archivräume gehörten die Errichtung der Bibliothek und des Auditoriums, die architektonische Öffnung des Hauses zum Deichtorplatz und die Ansiedlung einer fotografischen Fachbuchhandlung und des hochklassigen Bistros “Fillet of Soul” zum Konzept eines lebendigen Hauses in einem urbanen Umfeld.

 

Mit Ausstellungen wie ‘Corpus Christi’ (2003), ‘Martin Parr’ (2004), ‘Hubert Fichte und Leonore Mau. Der Schriftsteller und die Fotografin’ (2005) und ‘Martin Munkacsi - Think while you shoot’ (2005) wurde das Haus der Photographie konzeptionell und programmatisch auf den Weg gebracht. Seither ist es enger Kooperationspartner der Stiftung F.C. Gundlach.

 

Das ‚Haus der Photographie’ ist Forum für gegenwärtige, historische und zukünftige Aspekte der Fotografie. Mit wechselnden Ausstellungen, Symposien und Rahmenveranstaltungen ist das ‚Haus der Photographie’ ein Ort, der zum kritischen Sehen einlädt, der dazu animiert, eingeschliffene Wahrnehmungsraster in Frage zu stellen, um sich auf das Abenteuer des Sehens immer wieder neu einzulassen.

 

Mit der Gründung des ‘Hauses der Photographie’ und der Dauerleihgabe der Sammlung F.C. Gundlach zum ‘Bild des Menschen in der Fotografie’ wurden ideale Voraussetzungen für eine stetige öffentliche Auseinandersetzung mit den Beständen der Stiftung F.C. Gundlach geschaffen. Als vorerst letzter Bestandteil der Dauerleihgabe ist auch die Bibliothek F.C. Gundlach in das ‘Haus der Photographie’ eingezogen. Sie ist dort an zwei Werktagen als Präsenzbibliothek für interessierte Besucher geöffnet.